Nobby The Aardvark

Nobby, ein hungriges Erdferkel, ist ganz versessen auf Ameisen und durch einen Zufall erfhrt er von einem fernen Land namens Antopia. Wovon es nun in Antopia nur so wimmelt bedarf wohl keiner weiteren Erluterung.

Er macht sich schlielich auf den Weg dorthin und genau dabei soll ihm der Spieler helfen. Scheinbar hat er sich jedoch nicht die krzeste Route ausgesucht, denn in insgesamt 8 Levels mu man sich erst durch Amerika kmpfen um dann die versunkene Stadt Atlantis zu besuchen und letztendlich, nach einem Abstecher zum Mars, hat man es geschafft. 

Das Genre des Spiel wechselt unterwegs mehrfach: Erst hpft und luft Nobby durch das Gelnde, fliegt dann mit einem Heiluftballon um spter nach einem U-Boot zu tauchen, mit welchem er dann Fische und Seesterne torpediert. Wie man sieht haben die Macher ein sehr abwechslungs- und ideenreiches Spiel erschaffen, welches den Spieler durchaus fr einige Zeit an den Bildschirm fesseln kann.

Das Intro ist grafisch gesehen leider schon das Highlight des gesamten Spiels, denn die Pixelkunst, die man hier zu sehen bekommt ist von aller erster Gte. Im Spiel selbst lsst sie dann leider ein wenig nach: Einige Sprites wirken etwas grob und die Hintergrnde htten farbiger ausfallen drfen. Die Animationen sind sehr flssig und zeigen, da man sich hier viel Mhe gegeben hat (z.B. wenn Nobby Ameisen aus ihren Hgeln saugt um diese dann als Geschosse zu verwenden). Die Musik ist ausnahmslos gut und passt an ziemlich jeder Stelle. Sie vermittelt dem Geschehen eine richtige Atmosphre - besonders in den beiden Unterwasser-Levels. Leider gibt es auch Wermutstropfen: Die Steuerung ist doch etwas ungenau - besonders in den Jump'n'Run-Levels. Sehr schade, da dies den Schwierigkeitsgrad unfreiwillig anhebt und ab und an auch einfach nervt. Die abspeicherbaren Highscores (leider kein Standard bei C64-Spielen) sind hingegen nochmal ein Pluspunkt.

Wie es sich gehrt, gibt es eine Endsequenz welche zeigt, was Nobby in Antopia erwartet. Sie ist zwar nicht ganz so toll wie das Intro, aber das war auch kaum zu erwarten. 

Insgesamt kann man Nobby The Aardvark voll und ganz empfehlen. Es ist kein perfektes Spiel, kann sich aber in der Oberliga behaupten - allein schon wegen des Ideenreichtums. Zu erwhnen wre noch, da es das letzte C64-Spiel von Thalamus war - wieder war die Spielergemeinde um ein groes Softwarehaus rmer.


Informationen
Programm: Dave Clarke
Sound: Ashley Hogg
Grafik: Jonathan Smyth
"Genesis Software"
(C) 1993 Thalamus Europe
 
Grafik
Die Sprites und Hintergrnde sind gut, aber keine Highlights. Im Intro jedoch zeigt Jonathan Smyth, da er es auch besser kann. Die Animationen hingegen knnen im ganzen Spiel berzeugen.
81%
 
Sound/Musik
Abwechslungsreich wie die Levels an sich ist auch die Musik. Sie passt bestens und verleiht dem Spiel an den meisten Stellen die richtige Atmosphre (z.B. im Unterwasser-Level).
92%
 
Spafaktor
Die Levels sind  sehr abwechslungsreich: Das Spiel reicht von "Jump'n'Run" bis "Shoot'em up" - diese Tatsache hlt die Motivation stets aufrecht. Leider ist die Steuerung nicht besonders gut gelungen und drckt den Spafaktor nach unten.
83%


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